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Häufige Fragen zu EMDR & Coaching
EMDR
Coaching
COACHING & EMDR
Das Anwendungsgebiet von EMDR ist vielfältig - EMDR eignet sich für Menschen, die z.B. unter belastenden Erinnerungen, Prägungen, Ängsten, innerer Anspannung & Unruhe, Selbstzweifeln oder wiederkehrenden emotionalen oder körperlichen Reaktionen leiden.
Auch bei Entwicklungs- oder Bindungsthemen kann EMDR unterstützend wirken.
Ja.
EMDR lässt sich sehr gut online durchführen. Die Qualität der Arbeit unterscheidet sich nach meiner Erfahrung nicht von Sitzungen vor Ort.
Die bilaterale Stimulation kann digital angeleitet werden und funktioniert auch über Video zuverlässig.
Viele Menschen erleben online sogar eine besondere Sicherheit, da sie sich in ihrer vertrauten Umgebung befinden.
Wichtig ist jedoch, dass bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind:
Alle Störfaktoren während der Sitzung werden ausgeschlossen.
Eine stabile Internetverbindung ist gewährleistet.
Die Lichtverhältnisse sind ausreichend gut, damit Deine Mimik für mich sehr gut erkennbar ist.
Kamera und Ton arbeiten zuverlässig.
Du befindest Dich in einem geschützten Raum, in dem Du Dich wohlfühlst.
Der geschützter Rahmen und gute Sichtbarkeit sind wichtig, da ich Dich während der Sitzung durch einen inneren Prozess begleite und dabei Deine Reaktionen aufmerksam verfolge.
EMDR im Coaching setzt eine ausreichende psychische und körperliche Stabilität voraus.
Vor Beginn wird geprüft, ob die Methode für Deine aktuellen Situation geeignet ist.
Transparenz dient Deiner Sicherheit und ist Teil der gemeinsamen Sorgfaltspflicht.
In folgenden Situationen ist eine Teilnahme nicht möglich oder nur nach eigenverantwortlich ärztlicher bzw. psychotherapeutischer Abklärung:
Suizidalität, schwere depressive Episoden, akute Psychosen oder Realitätsverlust, unbehandelte schwere Traumafolgestörungen - mit Dissoziation, akute Suchterkrankungen, Demenz, schwere Persönlichkeitsstörungen mit fehlender Stabilität, fehlende äußere Sicherheit - z.B. aktuell andauernde Gewalt- oder Bedrohungssituationen.
Bei Epilepsien oder anderen Anfallsleiden ist vor Beginn eine ärztliche Abklärung erforderlich, da visuelle oder sensorische Reize in seltenen Fällen Anfälle begünstigen können.
Nach der Sitzung können Klient:innen Veränderungen im körperlichen Empfinden, beunruhigende Träume und emotionale Erstverschlimmerung erleben. Diese Nebenwirkungen können kurzzeitig anhalten - da das Nervensystem nachreguliert.
Auch kann es nach einer intensiven Sitzung vorübergehend zum sogenannten "EMDR-Kater" kommen: zu einer Erschöpfungsphase, emotionaler Ausgelaugtheit, Müdigkeit und erhöhter emotionalen Empfindlichkeit.

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